Angesichts der heute bekannt gewordenen Pläne des Bremer Senats und des Bremerhavener Magistrats, die mit der Verwaltung der arbeitsmarktpolitischen Programme des Landes betrauten Gesellschaften Bremerhavener Arbeit (brag) und Bremer Arbeit (bag) zu verschmelzen, bekräftigt Dr. Oliver Möllenstädt, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion die Forderung der FDP-Fraktion, die Gesellschaften aufzulösen: „Wir begrüßen, dass Senat und Magistrat unseren Vorschlag aufnehmen und die Aufgabenverteilung überdenken.“
Den Gesellschaften fehlen zunehmend Aufgaben, seit das zu verwaltende Budget für die Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2007 kräftig gesunken ist. Möllenstädt hatte bereits nach den Unregelmäßigkeiten mit der bag im Zusammenhang mit der Interkulturellen Werkstatt Tenever im letzten Jahr deren Auflösung gefordert. „Die Verwaltung der arbeitsmarktpolitischen Programme sollte ins Ressort zurückgeholt werden. Jährlich kosten die beiden Gesellschaften rund 2 Millionen Euro. Diese Mittel können besser in die Qualifizierungen der Arbeitsuchenden investiert werden“, sagte Möllenstädt
Im Ressort seien zudem ausreichend personelle Kapazitäten frei, so Möllenstädt.
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