Bremen. Der gleichstellungspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Oliver Möllenstädt, erklärt anlässlich des Equal Pay Days: „Die lauten Rufe über Diskriminierung von Frauen übertönen die Fakten: Dass Frauen für die gleiche Arbeit 23 Prozent weniger Geld bekommen als Männer, ist falsch. Sie arbeiten vielfach gewollt in Teilzeit oder suchen sich schlechter bezahlte Berufe aus.“
Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft ist die bereinigte Lohnlücke deutlich geringer. Durch Beachtung von Berufswahl, Beschäftigungsform und kinderbezogenen Erwerbs- unterbrechungen reduziert sich die Lohnlücke auf weniger als sechs Prozent.
Die Äußerungen von Politikerinnen, die pauschal gleichen Lohn für Männer und Frauen fordern, kommentiert Möllenstädt: „Diese Forderungen laufen darauf hinaus, dem Kassierer das Gleiche zu bezahlen wie der Abteilungsleiterin – das ist Sozialismus, nicht Gerechtigkeit.“
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